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Unterschiede zwischen der Laserentfernung und der chirurgischen Entfernung von Hautveränderungen

Veröffentlicht · Aktualisiert

Hautveränderungen können durch verschiedene Faktoren entstehen. Primäreffloreszenzen wie Flecken, Papeln, Knoten, Pusteln oder Bläschen sind in der Regel die Folge einer sich entwickelnden Erkrankung. Aus ihnen gehen wiederum Sekundäreffloreszenzen hervor, z. B. Narben, Erosionen und Exkoriationen. Nachdem die Art und Ursache der Hautveränderungen festgestellt wurden, entscheidet der Arzt über ihre Entfernung. Es gibt viele Methoden, einen solchen Eingriff durchzuführen, zu den gängigsten gehören die Laser- und die chirurgische Methode. Worin unterscheiden sie sich?

Wann sollten Hautveränderungen entfernt werden?

Die Entfernung von Hautveränderungen ist meist Teil der Behandlung einer Erkrankung oder eine vorbeugende Maßnahme, die z. B. ergriffen wird, um der Entstehung eines Tumors vorzubeugen. Doch auch wenn eine Hautveränderung keine Gefahr darstellt, kann sich der Patient aus ästhetischen Gründen für ihre Entfernung entscheiden, besonders wenn sie sich an einer sichtbaren Stelle befindet, z. B. im Gesicht.

In der Praxis sollte jede beunruhigende Hautveränderung ärztlich abgeklärt werden. Worauf sollte der Patient besonders achten? Hilfreich ist dabei die ABCDE-Regel, die von der American Cancer Society (Amerikanische Krebsgesellschaft) entwickelt wurde. Nach dieser Regel können 5 Merkmale auf einen bösartigen Charakter der Hautveränderung hinweisen:

  • A – asymmetry – Asymmetrie (einseitige Ausprägung),
  • B – borders – Begrenzung (unregelmäßige Form),
  • C – color – Farbe (ungleichmäßige Färbung),
  • D – diameter – Durchmesser (die Veränderung ist größer als 5 mm),
  • E – evolution – Entwicklung (schnelle Veränderung von Farbe, Größe, Form oder Dicke).

Unterschiede zwischen der Laserentfernung und der chirurgischen Entfernung von Hautveränderungen

Die chirurgische Entfernung von Hautveränderungen besteht darin, die Veränderung mit einem Skalpell herauszuschneiden. Diese Methode wird bei großen Hautveränderungen (in der Regel mit einem Durchmesser von über 1 cm) sowie bei präkanzerösen oder bösartigen Veränderungen angewendet. Das entnommene Hautgewebe kann histopathologisch untersucht werden, was der weiteren Diagnostik dient.

Die Laserentfernung von Hautveränderungen ist dagegen die Entfernung der Veränderung mit einem Laserstrahl, dessen Licht von Wasser absorbiert wird, was zur Vaporisation (Verdampfung) der Hautveränderung führt. Kontraindikationen für diesen Eingriff können eine Krebserkrankung, eine Hautinfektion im Bereich der Veränderung, die Einnahme von Gerinnungshemmern sowie Schwangerschaft und Stillzeit sein.

Die Lasermethode eignet sich besonders gut für gutartige Veränderungen wie Fibrome - siehe Laserentfernung von Fibromen in Wrocław.

Die wichtigsten Unterschiede zwischen der chirurgischen Entfernung und der Laserentfernung von Hautveränderungen zeigt die folgende Tabelle.

Tab. 1. Vergleich der chirurgischen Entfernung und der Laserentfernung von Hautveränderungen

MerkmalChirurgischer EingriffLasereingriff
Häufigste Arten von VeränderungenPigmentnävi, entzündliche Knoten, bösartige und präkanzeröse VeränderungenWarzen, Fibrome, Milien, Xanthelasmen
Dauer des Eingriffsca. 15-30 Minutenca. 5-30 Minuten
Betäubungörtlichörtlich (oft genügt eine Betäubungssalbe)
Nach dem EingriffNach dem Herausschneiden der Veränderung legt der Arzt Nähte, die nach ca. 7-14 Tagen gezogen werdenNach dem Lasereingriff bildet sich an der Stelle der Hautveränderung ein kleiner Schorf
Erholungszeit7-21 Tage7-10 Tage
NarbeGröße und Sichtbarkeit der Narbe hängen vom Eingriff ab; meist klein und wenig sichtbarkeine Narbe oder eine kleine Narbe (weniger sichtbar als nach chirurgischer Entfernung)

ACHTUNG! Die Angaben in der Tabelle sind Richtwerte und können je nach individuellem Fall des Patienten abweichen.

Laser oder Chirurgie? Die Wahl der Methode zur Entfernung von Hautveränderungen

Es lässt sich nicht eindeutig sagen, welche Methode zur Entfernung von Hautveränderungen besser ist. Der Arzt entscheidet über die Behandlungsmethode unter Berücksichtigung der Art und Größe der Veränderung sowie ihrer Lage. Wichtig sind auch Faktoren wie Kontraindikationen für den Eingriff sowie Nebenwirkungen und mögliche Risiken für den Patienten.

Eine der Fragen, die Patienten im Zusammenhang mit der Entfernung von Hautveränderungen am meisten beschäftigt, ist die Sichtbarkeit der Narbe nach dem Eingriff. Einige Studien zeigen, dass die Wahl der Methode für das ästhetische Ergebnis keine große Rolle spielt. Ein Beispiel ist ein von Wissenschaftlern aus Indien durchgeführter Vergleich der Wirksamkeit der chirurgischen, elektrochirurgischen und Laserbehandlung gutartiger Nävi [1]. Es zeigte sich, dass die Unterschiede in der Wundheilung und im Aussehen der Narbe langfristig (nach 90 Tagen) bei allen drei angewandten Methoden statistisch nicht signifikant waren. Ist die Narbe nach dem Eingriff jedoch groß und sehr sichtbar, kann sich der Patient später für ihre Laserentfernung entscheiden.

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Quellen:

[1] Reddy Bandral M, Gir PJ, Japatti SR, Bhatsange AG, Siddegowda CY, Hammannavar R., A Comparative Evaluation of Surgical, Electrosurgery and Diode Laser in the Management of Maxillofacial Nevus, J Maxillofac Oral Surg. 2018

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